Eine kleine Geschichte

Diese Geschichte entstand heute während Chemie.

Viel Spaß damit.^^

 

Die Schollen brachen. Erde spritze in kleinem Kreis davon. Dann

blieb es kurze Zeit ruhig. Doch plötzlich brach ein riesiges Loch

links von ihm auf, Erdbrocken fielen auf ihn herab, begruben ihn

beinahe unter sich, und er fing an, panisch mit allen sechs Beinen

strampelnd in das Loch gezogen zu werden. Doch Peter sah den

kleinen Käfer, der von der Erde verschluckt wurde nicht. Er war in

Gedanken woanders, zwar nicht wirklich räumlich, doch weit zurück

in der Zeit. Fast ein halbes dutzend Jahre war es her, seit der

Friedensvertrag ausgehandelt und besiegelt wurde. Doch selbst

jetzt waren die Nachwehen des Krieges, dieses Gottverdammten

Krieges, noch deutlich spürbar. Es gab nur wenige Menschen, doch

selbst für diese wenigen Menchen waren die Lebensmittel knapp.

Viele Dörfer und Städte waren den hungrigen Monstern, die von

allen nur als Armeen bezeichnet wurden, zum Opfer gefallen. Es

konnte jederzeit geschehen, das eine unbezahlte, streitlustige und

hungrige Söldnertruppe auf der Suche nach Nahrung, einer Frau für

die Nacht oder einfach nur aus Langeweile in das Dorf einfielen und

alle töteten. Jeder war sich selbst der nächste, jeder versuchte so

gut es ging zurechtzukommen. Doch das Schicksal schickte einen

manchmal auf denkwürdige Wege:

So kam es, dass der alte Kriegsveteran Peter, der im Krieg ein

Auge und seine Nase einbüßen musste, einen gut gepflegten,

verlassenen Bauernhof fand, auf dem er seitdem Getreide

anbaute. Schließlich war das jetzt, mit dieser allgemeinen

Lebensmittelkrankheit, wertvoller als Gold, und gefährlicher als

Kokain, welches man einer Horde Drogenjunkies vorenthalten will.

"Soldat Peter Krausnitz?" sprach eine Stimme direkt hinter Peter.

Er drehte sich um. Die drei Soldaten, die jetzt hinter ihm standen

hatte er nicht kommen hören." Ich bin aus der Armee ausgetreten

Junge. Was willst du?" "Sie sind desertiert und haben unseren

Kaiser im Stich gelassen. Dafür wurden Sie zum Tode verurteilt.

Anlegen!"......

Nachdem die Schusse verhallt waren, drehten sich die beiden

Begleiter auf ein Zeichen ihres Anführers um. "Wertvoller als

Gold...."murmlte der Offizier.Plötzlich riss er sein Messer hervor

und rammte es dem einen Soldaten in den Hals. Dieser griff nach

seinem Hals und fiel gurgelnd um.

Er riss das Messer aus dem Hals des Gefallenen und wandte sich

dem dritten Soldaten zu, doch dieser konnte sein Gewehr schnell

genug hochreissen, dem Offizier das Messer aus der Hand

schlagen und ihn von sich stoßen. Doch in diesem Moment zog

dieser eine Pistole und richtete sie auf den Soldaten. Dieser legte

jedoch im gleichen Moment auf den Offizier an. Eine Sekunde

schien alles still zu stehen. Kein Laut war zu hören, kein Geruch zu

riechen. Alles schien ausgelöscht bis auf diese zwei Menschen, die

sich gegenseitig Waffen ins Gesicht hielten.

Dann drückten sie in genau dem selben moment ab.

 

1 Kommentar 15.1.10 15:19, kommentieren

Schnee?

Ja, heute werde ich über dieses weisse, meist kalte Zeug reden.

Man müsste ja eigentlich meinen, dass ein Mensch, der eine

weiterführende Schule wie die Meine besucht, in seinem Leben das

eine oder andere mal Schnee gesehen hat. Aber nein, jeden

Winter aufs neue stürzen sich die, mitunter die Oberstufe

besuchenden Schüler, auf den Schnee, als ob sie noch nie in ihrem

Leben welchen gesehen hätten, und bewerfen sich gegenseitig

damit. Soweit habe ich damit kein Problem. Von mir aus sollen

sich die kleinen und großen Vollidioten gerne mit Steinen oder

Handgranaten bewerfen, solange sie mich in Ruhe lassen. Aber die

höchste Disziplin der ballistischen Experimente mit kristallinem

H2O ( kurz: Schneeballwerfen) scheint das bewerfen Unbeteiligter

zu sein. Doch, Wunder oh wunder, ich finde es nicht gerade lustig,

wenn ich mich ziemlich durchnässt wieder in die Klasse setzten

darf, weil ein paar Deppen meinten, mir würde weiß besser stehen.

Das lustigste bei der ganzen Sache ist aber, sobald ich auch nur

einen Schritt in Richtung der betreffenden Person mache, begibt

diese sich auf dem schnellsten weg an das andere Ende des

Pausenhofes. Ja, für einen laufenden Meter sehe ich mit meinen

fast einsachtzig recht bedrohlich aus, aber denken die wirklich, ich

breche denen die Nase oder so? Oder laufen die so gerne?

Ich werde es wohl nie erfahren....

 

1 Kommentar 13.1.10 16:41, kommentieren

Die Alltägliche alltäglichkeit des Alltags

Ich habe diesen Blog ja nicht nur eröffnet, damit er da ist, sondern

um ab un zu auch mal was reinzuschreiben. Doch da ich euch bereits

vorgewarnt hatte, empfinde ich keinerlei Reue darüber, mit

belanglosen Belanglosigkeiten aufzutauchen. Doch wie Belanglos

muss eine Belanglosigkeit sein, dass sie in diesen Blog reinkommt?

 Ich denke, dass ist nicht weiter von Belang, denn die Alleinige

Belanglosigkeit reicht als Aufnahmegrund schon aus.

 Doch als kleiner Merksatz gilt: Macht doch alle wa ihr wollt, is mir

scheißegal!

1 Kommentar 12.1.10 18:05, kommentieren

Ja, stell ich mich besser erstmal vor....

Das bin ich:

 

Erschreckend, nicht war?

Aber was soll ich machen, jeder hat halt seine Hobbies.

Meine sind eben unter anderem LARP, Snowboarden, Tabletop und

Drummen.

Ich bin passioniertes Metalhead, höre aber gerne auch 

mal weniger harte Sachen.

In diesem Blog werde ich, wie der Name schon sagt, ab und zu mal

mehr oder weniger belanglose Dinge meines Lebens vorstellen.

 

1 Kommentar 12.1.10 17:27, kommentieren